
Über acht Jahrhunderte Burggeschichte, freigelegt und erlebbar gemacht. Seit Juni 2026 sind Burgtor und ehemalige Burgschänke wieder offen für alle, die Nienborg entdecken wollen.
Über Jahrhunderte waren Burgtor und Burgschänke das Herz des Dorfes. Nach Jahren des Leerstands hat der Trägerverein „Landesburg Nienborg“ e.V. das Gebäudeensemble saniert und der Öffentlichkeit zurückgegeben — als Ort für Geschichte, Begegnung und Gemeinschaft, getragen von über 20 Nienborger Vereinen und zahlreichen Freiwilligen.
GeschichteVon der „neuen Burg“ des Fürstbischofs bis zur mächtigsten Burganlage im Hochstift Münster.
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AusstellungRüstungen, Funde und die freigelegte Burgmauer erzählen, wie hier gelebt und gebaut wurde.
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GemeinschaftÜber zwanzig Nienborger Vereine haben sich zusammengeschlossen, um die Burg zu betreiben.
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Seit mehr als zehn Jahren waren der Verfall und die nichtöffentliche Nutzung von Burgschänke und Burgtor vielen Besuchern der Burg ein Dorn im Auge. Beide Gebäude prägen seit Jahrhunderten das Erscheinungsbild der Burg und gehören zum Dorfleben in Nienborg dazu.
Der 2020 gegründete Trägerverein hat sich zum Ziel gesetzt, das Ensemble zu restaurieren und für die unterschiedlichsten Nutzungen zu öffnen. Gleichzeitig sollte die Geschichte der Landesburg anschaulich aufgearbeitet werden, damit auf Burgtor und Burgschänke ein überregional bedeutsames Heimat-Zeugnis entsteht.
Am 20. Juni 2026 wurde die Landesburg nach rund sieben Jahren Planung und Bauzeit offiziell eröffnet.
Der Veranstaltungsraum und die weiteren Räumlichkeiten der Landesburg stehen Vereinen, Gruppen und Privatpersonen zur Verfügung. Verfügbarkeiten und Termine finden Sie im Buchungskalender.

Der Trägerverein lebt von Menschen, die mit anpacken. Als Mitglied, als Freund oder als Förderer unterstützen Sie den Erhalt und den Betrieb dieses besonderen Ortes.